Trauerbegleitung tut Not

„Du musst darüber hinwegkommen“ oder „Es war besser für ihn“. Das sind Sätze, die als vermeintliche Tröstung nichts taugen. Natürlich kann man nicht darüber hinwegkommen, wenn ein geliebter Mensch verstorben ist und man soll es auch gar nicht. Der Hinterbliebene muss den Tod vielmehr als ultimativen Statuswechsel anerkennen und verstehen. Da sind solche Äußerungen, wie man sie immer wieder zu hören bekommt, nicht hilfreich. Trauer ist keine Krankheit, sondern eine lebenswichtige Reaktion. Sie gehört zum Leben und zum Abschied.

Wichtig ist deshalb, einen Trauernden über eine längere Zeit zu begleiten und ihm so das Gefühl zu vermitteln, dass er nicht allein ist. Deshalb funktioniert eine echte Trauerbegleitung nicht mit solchen Phrasen, die zwar gut gemeint sind, aber den Hinterbliebenen nicht wirklich unterstützen. Der Trauerbegleiter muss sich gemeinsam mit dem Trauernden dem Verlust stellen und damit auseinandersetzen. Trauerbegleitung wird häufig von Kirchen und Selbsthilfegruppen durchgeführt, beispielsweise in sogenannten Trauercafés aber auch einige Bestatter, wie Frau Kordula Steinke haben sich durch die Teilnahme an Seminaren die zertifizierte “Qualifikation zur Begleitung trauernder Menschen“ und „begleitende Seelsorge“ erworben und können insbesondere Trauer im Alltag einen Raum geben und die Möglichkeit zum Gespräch schaffen.

Trauernde sollten nicht allein gelassen werden. Deshalb bieten Kirchen, Selbsthilfegruppen, Hospizvereine aber auch Bestatter Trauerbegleitung an.
Um die Webseite optimal gestalten und verbessern zu können, verwendet diese Webseite Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Mehr Informationen Zustimmen